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Die 10 größten Fehler beim Website-Relaunch (und wie Sie sie vermeiden)

PRAXIS-TIPPS

Die 10 größten Fehler beim Website-Relaunch (und wie Sie sie vermeiden)

Ein Website-Relaunch ist eine riesige Chance für Ihr Unternehmen – aber auch das größte Risiko für Ihre bestehenden Google-Rankings und Ihren laufenden Umsatz. Wenn Sie einen neuen Internetauftritt planen, sollten Sie diese 10 häufigen (und teuren) Fehler unbedingt vermeiden.

1. Fehlende 301-Weiterleitungen (Der Ranking-Killer Nr. 1)

Der Fehler: Die neuen Seiten bekommen neue URLs. Die alten URLs werden gelöscht. Nutzer und Google-Bots, die auf alte Links klicken, landen auf einer 404-Fehlerseite. Das Ergebnis: Ein massiver Absturz in den Suchergebnissen.

Die Lösung
: Erstellen Sie vor dem Go-Live ein lückenloses "Redirect-Mapping". Jede alte URL muss per 301-Weiterleitung auf das exakt passende neue Gegenstück umgeleitet werden.

2. Wertvollen Content einfach löschen

Der Fehler: Im Zuge des neuen Designs wird "aufgeräumt". Dabei werden unbewusst Unterseiten oder Blogartikel gelöscht, die bisher unbemerkt jeden Monat hunderte Besucher über Google generiert haben.

Die Lösung
: Führen Sie vor dem Relaunch ein gründliches Content- und SEO-Audit durch. Identifizieren Sie Ihre stärksten Seiten (Traffic-Bringer) und sichern Sie deren Übernahme ins neue System.

3. Relaunch nur aus optischen Gründen

Der Fehler: Das Projekt startet mit dem Satz: "Wir brauchen mal ein frischeres Design." Es gibt keine messbaren Ziele für Usability, Conversion-Raten oder Ladezeiten.

Die Lösung
: Definieren Sie klare KPIs. Ein Relaunch sollte immer ein geschäftliches Ziel verfolgen (z. B. 20 % mehr Anfragen über das Kontaktformular, Halbierung der Absprungrate).

4. Tracking & Analytics vergessen

Der Fehler: Die neue Seite geht live, aber niemand hat daran gedacht, Google Analytics (GA4), den Tag Manager oder das Conversion-Tracking (z.B. für Google Ads) wieder richtig einzubinden. Blindflug ab Tag 1.

Die Lösung:
Tracking-Konzepte müssen schon auf der Staging-Umgebung (Test-Server) geprüft und beim Livegang direkt mit umgezogen werden.

5. Das Design nicht "Mobile-First" denken

Der Fehler: Das neue Webdesign wird in wochenlangen Meetings auf riesigen Desktop-Monitoren präsentiert und freigegeben. Später stellt sich heraus, dass wichtige Elemente auf dem Smartphone unbedienbar sind.

Die Lösung
: Bewerten Sie Design-Entwürfe immer zuerst auf dem Handy. Über 60 % (im B2B oft über 40 %) Ihrer Nutzer werden Ihre Seite mobil besuchen.

6. Ladezeiten (Performance) ignorieren

Der Fehler: Die neue Seite sieht fantastisch aus und hat tolle Animationen – braucht aber 6 Sekunden zum Laden. Das frustriert Nutzer und wird von Google (Stichwort: Core Web Vitals) mit schlechten Rankings abgestraft.

Die Lösung
: Schreiben Sie klare Performance-Ziele direkt in das Lastenheft für die Programmierung. Schönes Design darf sauberen, schnellen Code nicht ausschließen.

7. Zu spät an Suchmaschinenoptimierung (SEO) denken

Der Fehler: Die Website wird fertig designt und programmiert. Kurz vor dem Launch wird die SEO-Agentur angerufen, um "noch ein bisschen SEO darüberzustreuen". Zu spät.

Die Lösung
: SEO ist keine nachträgliche Zutat, sondern das Fundament. Die Informationsarchitektur, URL-Struktur und Hierarchie der Überschriften müssen im Konzeptions-Stadium definiert werden.

8. Unzureichendes Testing vor dem Livegang

Der Fehler: Die Seite wird hastig am Freitagnachmittag live geschaltet. Am Montag fällt auf, dass das Kontaktformular keine Mails versendet und der Checkout im Shop auf mobilen Geräten abstürzt.

Die Lösung
: Planen Sie eine dedizierte QA-Phase (Quality Assurance) auf einer geschützten Testumgebung ein. Testen Sie alle Browser, alle Formulare und alle Klickpfade. (Und: Gehen Sie niemals an einem Freitag live!).

9. URL-Strukturen ohne Not ändern

Der Fehler: Bestehende, gut funktionierende URL-Strukturen (z.B. domain.de/leistungen/seo) werden nur aus modischen Gründen geändert (z.B. domain.de/services/search-engine-optimization).

Die Lösung
: Never change a winning team. Behalten Sie bestehende URL-Strukturen bei, wenn es keinen zwingenden strategischen oder technischen Grund für eine Änderung gibt. Das minimiert das Ranking-Risiko.

10. Nach dem Go-Live die Hände in den Schoß legen

Der Fehler: Die Seite ist online, das Projektteam feiert, das Budget ist aufgebraucht. Die Seite wird für die nächsten drei Jahre nicht mehr angefasst.

Die Lösung:
Nach dem Relaunch beginnt die wichtigste Phase. In den ersten 4 Wochen müssen die Google Search Console und die Server-Logfiles täglich auf Crawling-Fehler und 404-Seiten überwacht werden, um sofort nachsteuern zu können.


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Ein Relaunch muss nicht in Stress und Ranking-Verlusten enden. Mit unserer strukturierten Beratung & Konzeption begleiten wir Sie sicher durch alle Phasen Ihres Webprojekts. Lassen Sie uns über Ihren Fahrplan sprechen!

 

 

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